Russe verfilmt “FAUST” und ermahnt die Deutschen

Alexander Sokurows “Faust”-Film

Er ist der wohl deutscheste aller Texte: Goethes “Faust”, das Drama über den Mann, der dem Teufel seine Seele verkauft. Nun hat ausgerechnet ein Russe diese Bibel der deutschen Literatur neu verfilmt und feiert damit Triumphe: Goldener Löwe beim Festival in Venedig, die Kritik jubelt. Doch was macht der Russe Alexander Sokurow? Er liest den Deutschen die Leviten.

“Ich liebe Deutschland und komme gerne hierher”, sagt der Regisseur. “Aber die Deutschen müssen endlich damit aufhören, ihre nationale Kultur mit Füßen zu treten. Wenn die Deutschen das nicht schaffen, ist meine letzte Hoffnung für Europa dahin. Ich glaube, die Deutschen haben noch nicht verstanden, welch ungeheure Bedeutung das deutsche Kulturerbe für sie selbst und für die ganze Welt hat. Ich kann mir diese Missachtung nur so erklären: Deutschland hat es noch nicht vollständig erfasst, wie wichtig seine Kultur für die gesamte zivilisierte Welt ist.”

Das sitzt. Ein Russe ermahnt die Kulturnation, ihre Kultur zu pflegen und zeigt uns sein russisch geprägtes Bild von der deutschen Seele. Faust und Mephisto streunen durch eine Landschaft, die so romantisch aussieht wie bei Caspar David Friedrich. Und obwohl er selbst kein Wort Deutsch versteht, hat Sokurow seinen Film mit deutschen und österreichischen Schauspielern auf Deutsch gedreht. Bei allem Sprachpurismus – mit Goethes Text geht Sokurov sehr frei um. Nur ab und zu klingen ein paar Sätze von Goethes Original durch, die Dialoge, an denen er mitgewirkt hat, sind gänzlich neu. Das ist kühn und gelingt doch.

Faust als hochnäsiger Pedant

Und Sokurows Faust? Sympatisch ist er nicht, der Professor, aber mit den grotesken Figuren in Sokurows Filmen kann man sich sowieso nie identifizieren. Sein Faust ist ein Nihilist, vom Leben gelangweilt – ein hochnäsiger Pedant. “Am Theater braucht man einen Faust, der kluge Gedanken vorträgt”, so Sokurow. “Der Darsteller muss diese Gedanken nicht erleben. Die Schauspieler stehen auf der Bühne und sagen kluge Dinge. Das Publikum sitzt still und bewundert diese schönen, klugen Gedanken. Für unseren Film war es wichtig zu fragen: Was ist Faust für ein Mensch? Wie sieht sein Innerstes aus? Wer weiß das schon?”

Sokurows Faust ist allzu menschlich. Auf Erkenntnis pfeift er. Er will nur eines: Gretchen, ein engelsgleiches Objekt der Begierde. Sokurow setzt seine ganze Kunst ein: Stummfilmformat, Licht wie in einem Gemälde, die Bilder eigentümlich verzerrt. Er arbeitet mit speziellen biegsamen Linsen. Realismus ist seine Sache nicht. Sein Film ist eine Vision, ein groteskes Traumbild, mit grandiosen Aufnahmen, die einen großen Sog entfalten. Ein Angepasster war Alexander Sokurow nie. Aus der Filmhochschule hat man ihn rausgeworfen. In der Sowjetunion waren einige seiner Filme verboten. Und heute legt er sich in einem offenen Brief mit Wladimir Putin an, der mit kommerzorientierter Filmförderung, so findet Sokurow, die russische Filmkunst verraten und verkauft hat.

Mephisto als Mann des Geldes

Der Regisseur zeigt Faust als armen Schlucker. Die rasanteste Umdeutung aber macht er mit Mephisto. Der Teufel ist der Mann des Geldes, ein Wucherer. Das ist schlüssig und macht den Film zu einem brisanten Kommentar zur Zeit, einem bissigen Abgesang auf den Kapitalismus. “Kapitalismus ist für mich die uneingeschränkte Herrschaft des Geldes”, so Sokurow. “Schon in früheren Zeiten war diese Macht groß, aber heute ist sie absolut. Das Schreckliche daran ist, dass wir gar nicht überblicken können, wohin das führt. Wir kontrollieren diese Prozesse nicht mehr. Weder Europa noch Russland noch Asien können das. Wir haben uns verrannt. Die ganze Menschheit rennt dem Geld hinterher und hat dabei völlig die Orientierung verloren. Wir sind auf dem falschen Weg.”

Was hätte Goethe dazu gesagt? Wir wissen es nicht. Aber eines hätte ihn gewiss gewundert: Bei Sokurow gibt es keinen Deal zwischen Gott und Teufel, der Himmel ist leer, Gott ist tot. Nur ein Spiegel fliegt umher. Wer hineinschaut, sieht nur sich selbst – ein trostloses Fazit, das man am liebsten in Wodka ertränken möchte.

3sat, 15. Jan. 2012 Kinofilm “Faust” 
Russland 2011
Regie: Alexander Sokurow 
Drehsprache: Deutsch
Darsteller: Anton Adasinskiy, Isolda Dychauk, Georg Friedrich u.a.

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s-Plural ist kein Sprachimport

Unis, Studis, CDs, Pkws, Aufs und Abs und Buddenbrooks: Die Pluralbildung auf “s” ist originär deutsch und geht auf das 17./18. Jahrhundert zurück

Landauf, landab wird eine Anglisierung der deutschen Sprache beobachtet und zumeist als Überfremdung heftig kritisiert. Tatsächlich finden viele englische Wörter Eingang in unsere Alltagssprache: Wir buchen einen Adventure-Urlaub und kaufen Outdoor-Jacken, fahren mit dem Bike und backen einen Cake.

“Seit dem zweiten Weltkrieg nimmt der angloamerikanische Einfluss zu”, konstatiert auch Univ.-Prof. Dr. Damaris Nübling vom Deutschen Institut der Universität Mainz. Nicht davon betroffen ist allerdings – ganz entgegen der vorherrschenden Meinung – die Pluralbildung auf “s”, wie wir sie in CDs und DVDs, in Pkws und Lkws, in Limos und Kuckucks finden. Sie entstammt mitnichten dem Englischen, sondern ist originär deutsch. “Der s-Plural kommt zuerst bei die Müllers oder die Schmidts vor, lange bevor wir englische Wörter überhaupt entlehnen”, sagt die Mainzer Sprachhistorikerin. Ein schönes Beispiel für einen frühen s-Plural, der ganz bestimmt nicht aus dem Englischen stammt, sind die “Buddenbrooks” von Thomas Mann.

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Sprachkompetenz in Gefahr! ?

„Twitter, Anglizismen und Abkürzungen wie ‘HDL’ gefährden die Sprachkompetenz ganzer Generationen.
Man sollte schon noch wissen, was die Worte auf Deutsch heißen”, so Hans Zehetmair, Rechtschreibrats-Vorsitzender, über die steigende Anzahl an Anglizismen.
“Fetzenliteratur” auf Twitter oder in SMS bedroht nach  Ansicht  von Z. auch  die Sprachkompetenz junger Leute.
“Unsere Zeit ist so schnellebig geworden. Da müssen Sie sich nur die Twitter-Literatur ansehen, in der es keine ganzen Sätze mehr gibt.”
“Wir sind weltweit in zivilisatorischen Gesellschaften auf dem gefährlichen Weg, dass immer weniger gelesen, immer mehr Fetzenliteratur gepflegt, immer weniger geschrieben wird.“
Hochschullehrer beklagten immer wieder die mangelhafte sprachliche Qualität von Diplom-, Magister- oder Bachelor­arbeiten. “Man nimmt sich kaum noch die Zeit, ganze Sätze zu formulieren.” (gekürzte Bearbeitung skd, vollständig in:  „Die Welt“ vom  2. Jan. 2012).

http://www.welt.de/kultur/article13793892/Sprachexperte-geisselt-Fetzenliteratur-auf-Twitter.html

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Verfehlte Sprachpolitik

Von Eberhard Hofmann
Herkömmliche namibische Mehrsprachigkeit gilt im Vergleich zu monolingualen Ländern einmal als kostbarer und begehrlicher kultureller Reichtum. Zum Anderen sehen naive Politiker und falsch orientierte Erzieher in der Sprachvielfalt ein Hindernis, das der Einheit der Nation sowie dem beruflichen Erfolg angeblich im Wege stehe. Sie sehen das Heil in einer niviellierten, sprachlich (allein auf Englisch) gleichgeschalteten Gesellschaft. Die Auseinandersetzung mit der allgemeinen Sprachfertigkeit im namibischen Rahmen muss wiederholt stattfinden, um Fehlentscheidungen der Vergangenheit bloßzustellen und um einen Gesinnungswandel zu einer progressiveren Sprachpolitik einzuleiten.

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J.G. Fichte als Sprachschützer

Von Roland Duhamel

Wie uns die Geschichte vom Turmbau zu Babel lehrt, kann Mehrsprachigkeit auch als Strafe verstanden werden. Vielleicht wollen die Deutschen der gottgewollten Züchtigung ausweichen, indem sie auf ihre eigene Sprache verzichten? Die Moderne hat eine Reihe von Querköpfen hervorgebracht, die anderer Meinung waren. Dazu gehört der große idealistische Philosophe Johann Gottlieb Fichte (1762–1814), der in den Geschichten des deutschen Sprachschutzes und der Sprachpflege im Gegensatz zu seinem weniger konsequenten Kollegen Gottfried Wilhelm Leibniz gar nicht vorkommt. Fichte hatte das deutsche Schicksalsjahr 1806 (Jena/Auerstädt; Zusammenbruch des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation) erdulden müssen und hielt daraufhin 1807/1808 seine berühmten Reden an die deutsche Nation, in denen er sich gegen das Verschwinden der deutschen Nation und Sprache zur Wehr setzt: „Es hängt von Euch ab!“ (14. Rede) Ein ferner Vorläufer unseres gegenwärtigen Kampfes gegen die Angloganz bzw. damals noch die „verderblichen Gallizismen“, wie sie sein Denker-Kollege Arthur Schopenhauer 1851 bezeichnen sollte.

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… den “honeymoon” ganz vergessen.

Leider erlebe ich immer wieder, wie neue Anglizismen mit der Umständlichkeit der deutschen Sprache gerechtfertigt werden. Zudem werden Übersetzungen konstruiert, die es sonst gar nicht gibt, oder ganz amtsschimmelige, verstaubte Worte gewählt, um dem Publikum klarzumachen, dass Englisch eben Modernität und Fortschritt ist. Die Leute in Firmen, Agenturen, Behörden, die sich neue Bezeichnungen auszudenken haben, geben sich mit der Sprache oft keine Mühe. Manche wollen es auch nicht. Beispiel: Ein Journalist behauptete, für “honeymoon” gebe es keine richtige Entsprechung. Ich fragte: “Was ist mit Flitterwochen? Ach ja, das habe er ganz vergessen.

Zuschrift von W.V. in H. (23. Nov. 2011)

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“Die Gedanken sind frei”

Mehr als zwei Wochen lang hat der MDR das schönste deutsche Volkslied gesucht: Es gewinnt “Die Gedanken sind frei”. Tausende von Hörern, Zuschauern und Internetnutzern haben ihre Stimme abgegeben oder ein eigenes Wunschlied genannt. Gekürt wurde der Siegertitel in einem großen Finale auf der Wartburg bei Eisenach mit Diskussionsrunde und Gesang der MDR-Chöre.

“Die Gedanken sind frei” – das ist das schönste deutsche Volkslied der Hörer, Zuschauer und Onlinenutzer des MDR. Auf Platz zwei und drei wurden “Der Mond ist aufgegangen” und “Im schönsten Wiesengrunde” gewählt. Es folgen “Kein schöner Land”, “Ännchen von Tharau” und “Am Brunnen vor dem Tore”.

MDR FIGARO und MDR FERNSEHEN hatten vom 12. bis 29. September insgesamt 20 Volkslieder zur Wahl gestellt. Wer da nicht fündig wurde, konnte auch einen anderen Titel vorschlagen. Tausende beteiligten sich, nicht selten erzählten sie kleine Geschichten oder nannten konkrete Interpretationen.

“Die Wahl zeigt den Wert, den die Freiheit beim Publikum in Mitteldeutschland genießt, und dass es sich beim deutschen Volsklied nach wie vor um ein hohes Gut handelt.”

250.000 deutsche Volkslieder gibt es, 20 standen zur Auswahl zum schönsten der Gattung. Gesiegt hat Hoffmann von Fallersleben.

Das Volkslied ist also noch nicht in Vergessenheit geraten. Neben der regen Beteiligung zeigen dies auch die zahlreichen weiteren Vorschläge für das schönste deutsche Volkslied, insgesamt 171 an der Zahl. Hier kristallisierten sich vier Lieblingsweisen heraus: ” Heidenröslein”, “Bunt sind schon die Wälder”, “O Täler weit, o Höhen” und ” Hoch auf dem gelben Wagen”. Auch die “Ode an die Freude” von Beethoven wurde genannt.
MDR Figaro vom 30.Sept.2011 (gekürzte Bearbeitung skd)
http://www.mdr.de/mdr-figaro/musik/volkslied140.html

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“Faulheit ist das Letzte”

Scrab im Interview mit “Sprachpapst” Wolf Schneider

Wolf Schneider weiß, was er will: Schüler sollen sich quälen, wer Germanistik oder Soziologie studiert, ist “töricht” und ehemalige Auszubildende von ihm sagen, sie hassten ihn – aber auf Knien. Inzwischen ist Wolf Schneider 85 Jahre alt und fühlt sich damit offensichtlich im besten Alter, ein Buch mit dem Titel “Deutsch für junge [!] Profis” zu schreiben. Das ist nicht sein erstes Buch – Bestseller produziert er seit über 50 Jahren. Während dieser Zeit war der passionierte Bergsteiger Korrespondent in Washington, Chefredakteur der “Welt”, Talk-Moderator im Fernsehen und Direktor der berühmten Hamburger Journalistenschule. Obwohl er keinen Computer anfasst und der Mehrheit der Blogger vorwirft, am Ruin der deutschen Sprache zu arbeiten, ist er wöchentlich im Internet mit seiner eigenen Videokolumne “Speak Schneider!” zu sehen. Der große alte Mann des deutschen Sprachhandwerks gab sich die Ehre und nahm sich zwischen alldem die Zeit für ein Interview mit Scrab, der Jugendredaktion. Weit über 80 und kein bisschen leise: Wolf Schneider hat auch jungen Leuten etwas zu sagen. Weiterlesen

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Deutsch in den Wissenschaften
Wie Sprachen das Denken prägen

© Verlag C.H.BeckMit Spannung wird der Auftritt des 42jährigen Sprachwissenschaftlers Guy Deutscher zur Eröffnung der internationalen Konferenz “Deutsch in den Wissenschaften” in Essen erwartet.
In zwei Büchern hat der Israeli bereits über das Thema geschrieben: “Du Jane, ich Goethe. Eine Geschichte der Sprache” (2008) und zuletzt “Im Spiegel der Sprache” (2010). In seinem Festvortrag wird Deutscher erläutern, warum die Welt in einer anderen Sprache auch anders aussieht.
Macht es wirklich einen Unterschied für unser Denken, in welcher Sprache wir sprechen? Werden unsere Kreativität und Logik dadurch beeinflusst? Wenn dem so ist, ist das Schwinden der Sprache Deutsch aus einer zunehmend globalisierten Wissenschaftswelt ein ernsthaft zu diskutierendes Phänomen.
Einige Wissenschaftler setzen sich bereits für Mehrsprachigkeit an den Universitäten ein, um zu verhindern, dass wissenschaftliche Forschungsberichte nur noch auf Englisch formuliert werden. Weltweit ist der Anteil deutschsprachiger Veröffentlichungen im Bereich der naturwissenschaftlichen Publikation auf ein Prozent gesunken.
Guy Deutscher: “Es ist eine alte Debatte. Auf der einen Seite steht die althergebrachte Maxime, alles, was wert ist, gesagt zu werden, müsse in jeder Sprache gesagt werden können. Dies gelte umso mehr in den Wissenschaften, da diese ja den Anspruch erheben, universelle Wahrheiten zu erfassen.
Demgegenüber stehen Denker wie Wilhelm von Humboldt, die eine Verschiedenheit der Sprachen nicht nur in den ‘Schällen und Zeichen’ sehen, sondern auch in den ‘Weltansichten selbst’.” In seinem Vortrag will der Sprachwissenschaftler der Frage nachgehen, wo die Wahrheit zwischen diesen scheinbaren Gegensätzen liegt, welche Rolle Sprache in unserem Leben wirklich spielt.

http://www.wissenschaftssprache-deutsch.de
Informationsdienst Wissenschaft vom 3. Nov. 2011 Quelle: http://idw-online.de/pages/de/news449086

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Es geht ums Lesen, um nichts sonst!

Wahrscheinlich könnte ich Sie jetzt ziemlich leicht abschrecken, sich näher mit der Buchmesse zu befassen. Dafür müsste ich Ihnen nur erzählen, was uns armen Journalisten auf der Eröffnungs-Pressekonferenz an Neuigkeiten rund um die Messe aufgetischt wurde. Zum Beispiel, dass im “Open Space”, das ist ein IAA-Hallenüberbleibsel von Audi, das jetzt als Kooperationsprojekt verkauft wird, Veranstaltungen wie die “Open Talks” stattfinden. Weiter geht es bei “Story Drive” um “Collective Story-Telling” – das sind Konferenzen, auf denen “Content Professionals” aus der Buchbranche auf Gamer und Experten für interaktives Design treffen. Was es mit “Flying Sparks” und den “Frankfurt Hot Spots” auf sich hat, erzähle ich Ihnen jetzt nicht mehr, sonst hören Sie mir noch auf zu lesen. Es geht um Aufbruch und neue Verwertungsketten und elektronische Bücher (E-Reader), die es aber de facto auf dem deutschen Markt fast noch nicht gibt, weil der Umsatz elektronischer Bücher immer noch irgendwo an der Ein-Prozent-Hürde herumknapst.

Hilfe, rufen Sie jetzt, was soll mir das alles? Ich will doch nur Bücher lesen, und zwar möglichst gute. Recht haben Sie! Lassen Sie sich nicht beirren von all jenen “Professionals” auf den Bühnen, die nur noch Denglisch quasseln und wirtschaftlich vieles, inhaltlich aber gar nichts mehr zu sagen haben – und das nicht einmal merken. Bestehen Sie darauf, dass Sie sich wegen der guten Bücher für diese Buchmesse interessieren. Weiterlesen

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