Tag der deutschen Sprache

Net Tribune vom 7.9.2011

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Berlin – Seit 2001 wird der Tag der deutschen Sprache jedes Jahr am zweiten Samstag im September begangen . Ins Leben gerufen hat ihn der Verein Deutsche Sprache (VDS), der damit ein Sprachbewusstsein schaffen und den unkritischen Gebrauch von Fremdwörtern eindämmen will. In vielen Städten finden Veranstaltungen statt – wie Lesungen, Theateraufführungen oder Ausstellungen.

IKH Saarland vom 9.9.2010

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L’allemand? L’alsacien? Pas si kompliziert et très freundlich!
Sprachen lernen in Grenzregionen: Konzepte zur Förderung der Zweisprachigkeit im Elsass und im Saarland. Die Verantwortlichen in Wirtschaft und Politik der Region haben erkannt, wie wichtig das Erlernen der Sprache des Nachbarn ist.

Nordbayern vom 9.9.2011

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Ein Standardsatz vieler Deutschlehrer ist: „Wer viel liest, der spricht und schreibt auch gutes Deutsch.“ Die Buchhändlerin U. ist da anderer Meinung: „Auch in hochklassiger Literatur wird neuerdings immer einfachere Grammatik verwendet.“
Den Tag für die deutsche Sprache findet sie gut. Sie sieht außerdem bei den Kindern den Trend, weniger zu lesen: „Hier kommt auf die Schulen eine große Aufgabe zu.“ Kinder würden beim Sprechen und Schreiben in eine Art Telegrammstil verfallen, den sie vom „Simsen“ (Kurznachrichten mit dem Handy schreiben) gewohnt seien.
Diesbezüglich ist M.S., Eigentümerin der Buchhandlung M., anderer Meinung: „Es gibt immer noch richtige Leseratten unter den Kindern.“ Und die können sich dementsprechend gut ausdrücken, erklärt sie. „Natürlich sprechen die Kinder heute anders als früher, aber das muss nicht heißen, dass alte Wörter verschwinden.“

MDR vom 9.9.2011

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„Festspiel der deutschen Sprache“ im Goethe-Theater Bad Lauchstädt Hier wird sie seit sechs Jahren richtiggehend gefeiert. Im September treffen sich dazu Schauspieler und Autoren in dem historischen Theater, genießen die Eigenarten und Schönheit des Deutschen und stemmen sich zugleich gegen seine Banalisierung. Am Vorabend des Tages der deutschen Sprache ist auch dieses Jahr die Crème de la Crème der deutschen Mimen im Goethe-Theater zu erleben. Darbieten werden sie diesmal eine szenische Lesung von Goethes „Faust – der Tragödie 1. Teil“: Das Festspiel wird vom MDR aufgezeichnet und am Sonntag, 22.10 Uhr im Abendprogramm des MDR Fernsehens in einer Zusammenfassung ausgestrahlt.

Europe Online Magazin vom 9.9.2011

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Ausdruck «Nine Eleven» im Deutschen unnötig Der Ausdruck 9-11 besitze im Englischen zwar den Status eines Eigennamens. «Für viele andere englische Eigennamen – zum Beispiel für das Wort „Independance Day“ oder „White House“ – finden wir aber gute deutsche Begriffe», sagte Spracheexperte K. Im Deutschen werde vieles, was modern klingen soll, auf Englisch ausgedrückt: «Man verkauft lieber auf Englisch, man wirbt lieber auf Englisch, man gibt technischen Entwicklungen lieber englische Namen – weil man glaubt, dass sie damit moderner und jünger wirken.» Dies sei auch der Hintergrund für die Verwendung von «Nine Eleven». Rückgängig machen lasse sich ein solcher Sprachwandel nur schwer: Wenn eine bestimmte Zahl von Medien den englischen Begriff erst einmal aufgegriffen habe, sei es nicht einfach, diesen wieder «rückzuübersetzen», sagte K. Für ihn sei jedoch als Bezeichnung klar: die Anschläge vom 11. September.

Badische Zeitung vom 9.9.2011

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Fastfood der Sprache: Das Floskelalphabet Sie sind das Fastfood der Sprache: Floskeln, Phrasen, Hohlformeln: Die BZ präsentiert zum Tag der deutschen Sprache ein kleines Floskelalphabet [hier unvollständig] Keine Politikerrede ist frei davon – und leider auch keine Zeitung. S Augenhöhe Dozierende…und Studierende. Politisch korrektes Hochschuldeutsch unter dem Damoklesschwert der Gleichstellungsbeauftragten. Früher sagte man Dozenten und Studenten. Als sich Dozentinnen und Studentinnen nicht mehr mitgemeint fühlten, brauchte man neue, geschlechtsneutrale Oberbegriffe. Dabei weiß jeder, der studiert hat, dass man damals zwar immer Student war, aber zum Glück nicht immer Studierender. Dies nur als Denkzettel. Ein Stück weit Handtuch werfen. Integraler Bestandteil. Nicht wirklich klingt geschwollen und amerikanisch (not really), ist aber wirklich nicht sinnvoller als „nicht“. Nicht? Stresstest Trockene Tücher Unkenrufe XXL-Format Youngster Zukunftsperspektive

Märkische Allgemeine vom 10.9.2011

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Zwei Deutschlehrerinnen berichten, wie es um die Kompetenzen ihrer Schüler bestellt ist. N.K.und I.G. erzählen, ob die Jugend des Deutschen noch mächtig ist. MAZ: Kinder sind die Zukunft, so heißt es immer. In der Schule erleben Sie also Tag für Tag, wie es um die Zukunft der deutschen Sprache bestellt ist. Ist die Lage tatsächlich so besorgniserregend, wie es manche Umfrage vermuten lässt? Immerhin befürchten rund zwei Drittel der Deutschen, dass ihre Muttersprache verkommt. Wie fit sind die Schüler heutzutage im Umgang mit der deutschen Sprache? N.K. Das Niveau sinkt. Seit Jahren schon. Das betrifft aber alle gesellschaftlichen Bereiche. Selbst Spitzenpolitiker, die im Fernsehen kein korrektes Deutsch mehr reden, sind da keine Ausnahme. N.G. Ich kann keinen Negativtrend erkennen. Vielmehr ist es so, dass sich die Schüler verbal besser ausdrücken können als früher, ganz einfach, weil die Jugend viel selbstbewusster geworden ist.

(Kürzung und Zusammenstellung skd)

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