Anglizismen – von A wie arrogant bis Z wie zynisch

In Die Presse analysiert Kurt Scholz, ehemaliger Wiener Stadtschulratspräsident und Vorsitzender des Österreichischen Zukunftsfonds, den vermehrten Anglizismengebrauch von Managern. Wenn auch einige Ausdrücke und Bezeichnungen wie z.B. Laptop, E-Mail oder SMS als treffend und bereichernd in die allgemeine Sprache übergegangen seien, beobachte Scholz eine Mischung aus Deutsch und Englisch, die einen Eindruck von Weltoffenheit vermitteln solle, aber eher lächerlich wirke. Besonders die Gruppe der „Pseudoschulreformer“ und „Modernisierungsmanager“ erweise sich als besonders anfällig für diesen Jargon. Selbstherrlich wird mit einem Kauderwelsch jongliert, der harmlos klingen und für die Mehrzahl der Bürger unverständlich bleiben soll: Sprache wird zum Herrschaftsinstrument, so Scholz.
Quelle: VDS Infobrief Nr. 12

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