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Worauf es beim Übersetzen auch ankommt

Das Internet gibt den staatlichen Verwaltungen die Möglichkeit, näher
an die Bürger heranzukommen, diesen gegenüber transparenter zu werden
und ihnen Dienstleistungen auf elektronischem Wege anzubieten.
Die Gefahr ist gross, dass für alle entsprechenden Angebote nur die bereits vorhandenen englischen Bezeichnungen verwendet werden. In verschiedenen Staaten bemüht man sich deshalb, diesen Bezeichnungen nach Möglichkeit praktikable Entsprechungen in den Amtssprachen anzubieten. Solche Entsprechungen können sich vermutlich aber nur dann gegenüber den englischen durchsetzen, wenn sie jeweils für den gesamten Sprachraum gelten. Es ist also zu verhindern, dass für eine englische Bezeichnung z.B. in Deutschland, Österreich und der Schweiz je eine unterschiedliche Entsprechung in deutscher Sprache kreiert und verwendet wird. Deshalb will die Arbeitsgruppe Terminologie und Dokumentation für Übersetzer eine Internetrubrik „Anglizismen“ führen, unter der eine Liste der bereits festen Entsprechungen in den verschiedenen Amtssprachen angeboten wird und neue „diskutiert“ werden können.

29. September2002, aus der VDS-Netzinformation zur Konferenz der Übersetzungsdienste europäischer Staaten (KÜDES)

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