Gutes Deutsch ist nötig

Mehr Deutschunterricht statt Fremdsprachenpflicht in der Grundschule
Der Deutschunterricht an den Grundschulen wird verstärkt , die Fremdsprachenpflicht in der dritten und vierten Klasse gekippt, und dies ab Schuljahr 2003/2004.
Grundschüler mit Lese- und Rechtschreib-schwächen werden künftig zusätzlich in dem Umfang in Deutsch unterrichtet, in dem sie bisher eine Fremdsprache erlernten.
„Wir brechen das Tabu, dass in der Grundschule verpflichtender Fremdsprachenunterricht für alle sein muss“, sagte der Bildungspolitiker. Es habe keinen Sinn, Schüler mit großen Schwächen im Fach Deutsch auch noch mit Fremdsprachenunterricht zu belasten. Wenn diese schwächeren Schüler stattdessen in Deutsch besser gefördert würden, verbessere dies auch ihre Grundfertigkeiten. Nur Grundschüler ohne gravierende Deutschschwächen sollten auch künftig Französisch oder Englisch lernen.
Philologenverband / Februar 2003 / Saarland
(SKD ) An der Saar z.B. so, hierzulande anders, nach Modellen und Varianten, definitiv oder als Versuch – so unterschiedlich wird der Unterricht in Muttersprache und Fremdsprache(n) geregelt. Der Sprachkreis Deutsch hat an dieser Stelle mehrfach berichtet. Unser Augenmerk gilt den schweizerischen Landessprachen, vorab gutem Deutschunterricht und der Zweisprachigkeit in Sprachgrenzregionen.
Anglizismen und Denglisch sind allermeistens entbehrlich, praktische Hilfe bietet Ihnen die Anglizismenliste des VDS Dortmund. Der SKD hat daran mitgearbeitet.
http://www.vds-ev.de/anglizismenindex/

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