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Deutsch als Arbeitssprache in der EU zurückgedrängt

(SKD) In seinem Leserbrief an die „Berliner Zeitung“ bittet Dr. W. Voigt darüber aufzuklären, dass Deutsch nicht erst zur zweiten oder
dritten EU-Amtssprache erhoben werden muss, weil es diesen Rang seit Jahrzehnten besitzt. [Aber…]
Im Tagesthema [ 28. Febr. 2004, Tag der Muttersprache ] wurde der Germanistikprofessor Rudolf Hoberg zitiert: „Bei etwa 100 Millionen deutschen Muttersprachlern in der EU wäre es
sinnvoll, wenn das Deutsche zur zweiten oder dritten Amtssprache
werden würde“.

Amtssprachen der EU, heisst es im Leserbrief weiter, sind alle Sprachen der Mitgliedsländer, demnächst auch Litauisch. Zu wenig berücksichtigt wird Deutsch als
Arbeitssprache. Arbeitssprachen, die vor allem in den internen
Arbeitsabläufen und den Büros der EU-Kommission und des Rates verwendet
werden, gibt es drei: Französisch, Englisch und Deutsch.

In der Theorie ist alles bestens geregelt, doch ist die tatsächliche
Verwendung von Deutsch seit dem Beitritt Großbritanniens und der
skandinavischen Länder stark zurückgedrängt worden. (Aus Info-VDS).

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