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Mit dem Blick aufs Wesentliche

„Es wäre wesentlich sinnvoller, sich mit vergleichbarem Kraftaufwand für
ein gutes und prägnantes Deutsch einzusetzen.
Dazu würde gehören, der
Invasion einfältiger Anglizismen von der «Super League» bis zum «coolen
Event» einen Riegel zu schieben und sich die Mühe zu machen, ihnen
bildhafte Begriffe entgegenzusetzen. Dazu würde weiter gehören,
verständliche Sätze zu bilden, die ohne Passivformen und ohne bürokratische Floskeln auskommen. Und dazu würde vor allem gehören, Texte logisch und grammatikalisch korrekt aufzubauen; denn Grammatikfehler haben
für den Fortbestand der Sprache weit gravierendere Folgen als Rechtschreibfehler, die den Sprachklang nicht verändern.“ [ … ]

Lukas Hartmann, Schriftsteller, Spiegel bei Bern

Aus dem eBund vom 14. August 2004 (gekürzt SKD)

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