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Universität: Unzufriedene Professoren
«Verkürzung der Matura war fatal»

Die Professoren der Universität Bern sind alles andere als glücklich mit der verkürzten Maturität. Ihre Erfahrungen zeigen: Den Gymelern fehlt die Zeit zum Üben. Besonders leide die sprachliche Ausdrucksfähigkeit.Die Berner Professoren nahmen kein Blatt vor den Mund: «Ich komme mir zunehmend wie ein Deutschlehrer vor», sagte André Holenstein vom Historischen Institut. Und Wirtschaftswissenschafter Norbert Thom meinte wenig schmeichelhaft, Studienanfänger würden zum Teil nur noch «Power-Point-Deutsch» sprechen.

Die umstrittene Reform

Seit der Maturitätsreform 1995 dauert das Gymnasium nur noch drei Jahre. Mit der Reform wurde das altbewährte Typensystem über Bord geworfen – seither können die Gymeler ein Schwerpunktfach und Ergänzungsfächer auswählen. Sie haben auch mehr Wahlfreiheit, welche Fächer bei der Maturaprüfung zählen sollen.

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