Deutsch in den Wissenschaften

Goethe-Institut – 2011

Deutsch als Wissenschaftssprache hat eine lange Tradition und einen hohen Stellenwert in der Wissenschaftsgeschichte: Wichtige Begriffe und Theorien sind auf Deutsch geprägt worden, sowohl in den Geistes- als auch in den Naturwissenschaften. Im Zuge der Globalisierung haben andere Sprachen das Deutsche in den Netzwerken interdisziplinärer und internationaler wissenschaftlicher Kooperationen abgelöst, allen voran das Englische.

Trotz eines damit einhergehenden Funktions- und Domänenverlusts (der im übrigen auch bei anderen Sprachen spürbar ist) gilt Deutsch in bestimmten Disziplinen noch immer als bedeutende Sprache und ist nach wie vor anerkannte Publikationssprache in internationalen Organen der Geistes- und Sozialwissenschaften. Zugleich wächst vielerorts auch wieder das Bewusstsein dafür, dass die Beherrschung des Deutschen den Zugang zu einem attraktiven Hochschulstandort und seinen exzellenten Lehr- und Forschungsangeboten ermöglicht.

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD), das Goethe-Institut und das Institut für Deutsche Sprache (IDS) wollen mit der Konferenz „Deutsch in den Wissenschaften“ und dem gleichnamigen Kreativwettbewerb einen Beitrag zur Diskussion und zur Positionsbestimmung der gegenwärtigen und zukünftigen Rolle der deutschen Sprache im wissenschaftlichen Kontext leisten.

http://www.goethe.de/lhr/prj/diw

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