Wortschatzlücke

giraferDie „Süddeutsche Zeitung“ stellte eine Auswahl von schwierig ins Deutsche zu übersetzenden Wörtern vor. Dazu gehörte etwa das Wort „ilunga“ (Bantusprache), das eine Person bezeichnet, die verzeiht, wenn sie das erstemal verletzt wird, die eine zweite Verletzung erträgt und duldet, die aber schließlich ein drittesmal weder duldet noch verzeiht. (www.sueddeutsche.de)

Leser lieferten Beispiele aus anderen Sprachen, für die sie im Deutschen keine Entsprechung kennen, wie etwa „girafer“, ein Verb aus dem afrikanischen Französisch, das die Bewegung oder Haltung des Halses eines Schülers beschreibt, der von seinem Nachbarn abschreibt. (www.sueddeutsche.de)

Die „Augsburger Allgemeine“ bemerkte: „Denglisch, also deutsch-englischer Sprachmischmasch, wird von vielen verständlicherweise missbilligt, von einigen gar regelrecht verdammt. Doch bei etlichen Begriffen dieser Art merkt man gar nicht mehr, dass sie eigentlich „denglisch“ und nicht deutsch sind. Das passiert selbst Menschen, die mit Sprache professionell umgehen, etwa Journalisten“. Die Suche nach deutschen Entsprechungen für„Babysitter“ ergab Mundartbegriffe wie „kindsen“, „Kindsdirn/Kindsmagd machen“ (Augsburger Raum) und „gaumen“ (Allgäu). (www.augsburger-allgemeine.de)

Sind Sie auch schon auf Wörter gestossen, für die Ihnen keine deutsche Entsprechung einfällt? Schreiben Sie uns auf info@sprachkreis-deutsch.ch oder kommentieren Sie diesen Beitrag.

Aus dem VDS-Infobrief  Nr. 148

 

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